Nach Wagenknecht-Austritt – Linksfraktion beschließt Selbstauflösung

Die Linksfraktion im Bundestag hat ihr eigenes Ende beschlossen. Die Auflösung ist für den 6. Dezember geplant. Die 28 Abgeordneten wollen dann so schnell wie möglich einen Antrag auf Gruppenstatus stellen, sagte Fraktionschef Bartsch.Die Linksfraktion im Bundestag hat ihre Auflösung zum 6. Dezember beschlossen. Hintergrund ist der Austritt der früheren Fraktionschefin Sahra Wagenknecht und neun weiterer Abgeordneter aus der Partei die Linke. Ohne sie verliert die Linksfraktion ihre Mindestgröße von 37 Abgeordneten und muss liquidiert werden. Für die Linkspartei ist es ein tiefer Einschnitt und für das Parlament sehr ungewöhnlich. Der Noch-Fraktionschef Dietmar Bartsch hofft auf einen raschen Neustart als parlamentarische Gruppe. Darauf werde man hinarbeiten, sagte er. Die Entscheidung liege bei der Parlamentsmehrheit. Als Gruppe werde man dann wieder einige Rechte und Finanzmittel haben. Auch die Einstellung von Mitarbeitern werde wieder möglich.Eine einige Gruppe von 28 Abgeordneten sei besser als eine zerstrittene Fraktion mit 38, sagte Bartsch.

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