Bei zwei AfD-Kandidaten für die Europawahl besteht der Verdacht, dass sie in ihrem Lebenslauf falsche Angaben gemacht haben. Fehlende Dokumente konnten offenbar bis jetzt nicht vollständig nachgereicht werden. Trotzdem hält der Parteivorstand an ihnen fest.35 Kandidaten hat die AfD für die Europawahl im kommenden Jahr aufgestellt. Bei zwei Politikern besteht der Verdacht, dass sie im eigenen Lebenslauf falsche Angaben gemacht haben könnten. Trotzdem entschied der Bundesvorstand der Partei am Montagabend, an der Kandidatenliste festzuhalten. Wie die beiden Vorsitzenden der AfD, Alice Weidel und Tino Chrupalla, in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, wurden während der Sitzung “keine weiterführenden Entscheidungen und Beschlüsse gefasst”. Wörtlich heißt es: Im Ergebnis belegen, mit Ausnahme der beiden bekannten Fälle, alle vorgelegten Unterlagen, dass die zur Aufstellungsversammlung in Magdeburg gemachten Angaben zu Berufs- und Studienabschlüssen der Wahrheit entsprechen. Sowohl die Delegierten, als auch der Bundesvorstand können davon ausgehen, dass das in die Kandidaten gesetzte Vertrauen bestätigt werden konnte.

via tagesschau: Verdacht falscher biografischer Angaben AfD hält an Kandidaten für Europawahl fest

Categories: Rechtsextremismus