In Zypern ist es erneut zu Angriffen gegen Migranten gekommen. Etwa 350 Vermummte attackierten sowohl Geschäfte von Migranten als auch die Menschen selbst. Bei den Angreifern soll es sich um Rechtsextreme handeln.Nach einer Demonstration gegen Flüchtlinge und Migranten haben in der zyprischen Hafenstadt Limassol etwa 350 vermummte mutmaßliche Rechtsextreme am Freitagabend Geschäfte von Migranten und die Menschen selbst angegriffen. Die Vermummten hatten nach Medienberichten “Migranten raus aus Zypern” skandiert. Sie warfen Brandsätze und Steine, zündeten Mülltonnen an und zertrümmerten Geschäfte und Imbissbuden. Die Polizei setzte Tränengas und einen Wasserwerfer ein. Fünf Menschen wurden verletzt, es gab 13 Festnahmen, wie die “Cyprus Times” schrieb.Ein Journalist, der über die Ausschreitungen berichtete, sagte, die Vermummten hätten Ausländer angegriffen, die wiederum von anderen Zyprern Hilfe erhielten, um sich in Sicherheit zu bringen. “Die Polizei war nicht fähig, die Bürger und Journalisten zu schützen.” Auch ein TV-Team wurde von den Vermummten angegriffen. Zyprische Medien beklagten “pogromartige Zustände”.

via tagesschau: Schwere Ausschreitungen gegen Migranten in Limassol

siehe auch: Ausschreitungen und Angriffe auf Migranten in Zypern Mindestens 350 Vermummte haben in Limassol Migranten und deren Geschäfte angegriffen. Bereits vergangene Woche hatten Rechtsextreme auf Zypern Menschen attackiert. Nach einer Demonstration gegen Geflüchtete und Migranten hat es in der zyprischen Hafenstadt Limassol schwere Ausschreitungen gegeben. Rund 350 Vermummte –manche Medien berichteten von bis zu 500 – griffen Geschäfte von Migranten und die Menschen selbst an. Sie warfen Brandsätze und Steine und zündeten Mülltonnen an, wie die Cyprus Times berichtete. Fünf Menschen seien demnach verletzt worden. Die Polizei setzte Tränengas ein und nahm 13 Menschen fest, wie es in dem Bericht weiter hieß. “Pogromartige Zustände” Bei den Vermummten soll es sich Medienberichten zufolge um Rechtsextreme handeln. In der Kleinstadt Chloraka hatten Rechtsextreme bereits vergangene Woche Menschen angegriffen. Zyprische Medien beklagten “pogromartige Zustände”. Fernsehbilder zeigten, wie Passanten sich in Sicherheit brachten, während die Vermummten “Migranten raus aus Zypern” skandierten und randalierten. Es wurden Geschäfte und Imbissbuden zerstört.

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