Eine Tat, die sprachlos macht: Mit seinem Pick-up ist ein Mann, der Mitglied der AfD sein soll, in eine Gruppe linker Demonstranten gefahren. Er hat dabei vier Menschen schwer verletzt und ihren Tod billigend in Kauf genommen. Das wirft ihm jedenfalls die Staatsanwaltschaft vor. Die Tat ereignete sich am 17. Oktober 2020 in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) am Rande einer AfD-Veranstaltung. Am 3. Juli beginnt vor dem Landgericht in Kiel der Prozess – drei Jahre nach der Tat. Vorwurf: Versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Anschlag in Henstedt-Ulzburg: Prozess beginnt am 3. Juli in Kiel Für Samstag (24.6.) um 14 Uhr hat das Bündnis „Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt in Henstedt-Ulzburg“ eine Demonstration am dortigen Bahnhof angekündigt. Zum Bündnis gehören unter anderem die Linken aus Norderstedt, das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“, die „Initiative Segeberg bleibt bunt“ und „Norderstedt ist weltoffen“. Sie wollen gemeinsam an die Tat vor drei Jahren erinnern und ihre Solidarität mit den Opfern zeigen. Aber noch ein Ziel verfolgen die Demonstranten: Die Veranstalter fordern die Gemeinde Henstedt-Ulzburg auf, ihr Bürgerhaus künftig nicht mehr der AfD zur Verfügung zu stellen

via morgenpost: Anklage versuchter Totschlag: Mutmaßlicher AfDler fährt mit Pick-up in linke Demo

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