Die AfD zog von 2014 bis 2017 in sämtliche Landtage und den Bundestag ein. Die Wahlkampagnen der jungen Partei begleiteten von Beginn an Unterstützungsleistungen in Millionenhöhe. Geld aus teils verschleierten Quellen. Mit tausenden Großplakaten und Gratiszeitungen in Millionenauflage warb ein obskurer Unterstützerverein für die AfD. (…) Die Recherchen ergaben: Einer der Geldgeber ist ein in der Schweiz lebender deutscher Immobilien–Milliardär. Die AfD-Spendenaffäre ist die größte ausländische Wahlkampfhilfe für eine deutsche Partei in der bundesrepublikanischen Geschichte. Die AfD-Spendenaffäre führte bereits zu Strafzahlungen in sechsstelliger Höhe, die die Partei an die Bundestagsverwaltung leisten muss. Weitere Millionenstrafen drohen.

via zdf: Die Schattenspender der AfD Verdeckte Wahlhilfe aus der Schweiz

siehe auch: Durchsuchungen in der AfD-Spendenaffäre: Ermittler gehen Spuren zu Milliardär aus der Schweiz nach Der AfD drohen nach den bundesweiten Hausdurchsuchungen millionenschwere Strafzahlungen. Die Ermittlungsorte weisen auf neue Dimensionen in der AfD-Spendenaffäre hin. CORRECTIV, das ZDF-Magazin Frontal und Spiegel erklären die Hintergründe. Der AfD drohen nach den bundesweiten Hausdurchsuchungen Ende September durch die Staatsanwaltschaft millionenschwere Strafzahlungen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen sollen dabei Wahlwerbeaktionen aus den Jahren 2016 bis 2018 stehen, zu denen die AfD mutmaßlich falsche Angaben in ihren Rechenschaftsberichten gemacht hat. Bei der AfD-Spendenaffäre geht es um mögliche illegale Parteispenden. (…) Bisher verhängte die Bundestagsverwaltung in der AfD-Spendenaffäre Strafzahlungen in Höhe von mehr als einer Million Euro. Dazu zählen knapp 400.000 Euro wegen dubioser Zahlungen an Alice Weidels Kreisverband, die nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Konstanz zu der verschleierten Spende des Immobilien-Milliardärs Henning Conle verhängt wurden.  Jetzt geht es um einen zweistelligen Millionenbetrag. Die Bundesbehörde wird auf Ergebnisse der neuen staatsanwaltlichen Untersuchungen warten. Denn Schlussfolgerungen in der Bewertung der Spendenaffäre seien „erst auf der Grundlage entsprechender staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen“ möglich, schrieb vor einem Jahr der Sprecher der Bundestagsverwaltung an CORRECTIV.

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