Erst vor wenigen Tagen jährten sich die rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen zum 30. Mal. Nun haben Unbekannte einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Leipzig verübt. In der Nacht zum Samstag sind auf eine Geflüchtetenunterkunft in Leipzig mehrere Brandsätze geworfen worden. Die Polizei wurde am späten Freitagabend vom Wachschutz zu der Unterkunft im Südwesten der Stadt gerufen, wie das sächsische Landeskriminalamt mitteilte. Die Sicherheitskräfte hätten das Feuer schnell löschen können, sodass nur ein geringer Schaden entstanden sei. Verletzt worden sei niemand.

via spiegel: In Leipzig Lausen-Grünau Unbekannte verüben Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft

siehe auch: Anschlag in Leipzig Unbekannte greifen Flüchtlingsunterkunft an. Während in Rostock an die Angriffe von 1992 erinnert wird, ist in Leipzig ein Anschlag auf ein Flüchtlingswohnheim verübt worden. Er verlief glimpflich. Politiker sprechen trotzdem von einem Alarmzeichen.Nach einem versuchten Brandanschlag auf ein Flüchtlingswohnheim in Leipzig verstärkt die sächsische Polizei die Überwachung aller Asylbewerberunterkünfte. Das teilte Innenminister Armin Schuster mit.Der CDU-Politiker nannte es ein Alarmzeichen, “dass solch menschenverachtende Straftaten nicht der Vergangenheit angehören”. Es sei auch den umsichtigen Sicherheitskräften der Unterkunft zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden gekommen und nur geringer Sachschaden entstanden sei. In der Nacht hatten Unbekannte laut Landeskriminalamt (LKA) mehrere Brandsätze auf das Gebäude im Leipziger Stadtteil Lausen-Grünau geworfen. Ein “punktuelles Feuer” habe von den Wachleuten schnell gelöscht werden können. Verletzt worden sei niemand. Die Täter flüchteten unerkannt.Die Gemeinschaftsunterkunft befindet sich in einem Plattenbau. Laut Stadt Leipzig hat sie 225 Plätze.

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