Laut Verfassungsschutz gab es in keinem Bundesland so viele rechte Konzerte wie in Sachsen – auch während der Pandemie. Zu Pfingsten gab es einen neuen Fall im Landkreis Görlitz.Sachsen ist weiter eine Hochburg für Konzerte der rechtsextremen Szene. “Es gibt in keinem Bundesland in Deutschland so viele Konzerte wie hier bei uns in Sachsen”, erklärte der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, Dirk-Martin Christian, unlängst bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes. Am Pfingstwochenende gab es in einem Wald bei Horka (Landkreis Görlitz) einen Polizeieinsatz wegen eines Livekonzertes mit möglicherweise verbotenen Texten. Der Staatsschutz ermittelt nun wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Laut Verfassungsschutzes gab es trotz aller Beschränkungen durch die Pandemie im Vorjahr neun Konzerte und 16 andere Veranstaltungen wie Liederabende. Damit sei Sachsen bundesweit Spitzenreiter. 94 Prozent aller Konzerte dieser Art hätten in Ostdeutschland stattgefunden und nur eines im Westen – in Schleswig-Holstein.

via sächsische zeitung: Sachsen weiter Hochburg bei rechtsextremen Konzerten

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