Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zum vereitelten Anschlag auf eine Schule in Essen an sich gezogen. Der Fall habe eine besondere Bedeutung. Nach der Vereitelung eines rechtsextremistischen Anschlags in Essen hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen gegen den verdächtigen Schüler übernommen. Der Grund dafür liege in der besonderen Bedeutung der Tat, sagte eine Sprecherin der Behörde. Die Ermittler werfen dem 16-Jährigen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, die Vorbereitung eines Explosionsverbrechens sowie Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz vor. Jeremy R. soll einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag auf Schüler und Lehrer in dem von ihm besuchten Gymnasium in Essen vorbereitet haben. Dazu soll er sich Gegenstände zum Bau von Sprengvorrichtungen und Waffen verschafft haben. Laut den Ermittlern gehörten zu seiner Ausrüstung ein Schlagring, ein Schlagringmesser, Armbrüste, eine Machete sowie Luftdruck- und Schreckschusswaffen. Spezialeinsatzkräfte haben den 16-Jährigen in der Nacht zum vorigen Donnerstag festgenommen.
via zeit: Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen zu Anschlagsplänen in Essen