Podiumsdiskussion über Umgang mit Thälmann-Denkmal in Berlin. CDU fordert dessen Einschmelzung wegen Ukraine-Krieg. Die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Pankow muss sich an diesem Mittwoch mit einem Antrag der CDU befassen, der die Einschmelzung der monumentalen Bronzebüste des KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann im Ortsteil Prenzlauer Berg fordert. Begründet wird dies unter anderem mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Was der 1944 von den Nazis im KZ Buchenwald ermordete Kriegsgegner Thälmann mit dem heutigen kapitalistischen Russland unter Wladimir Putin zu schaffen hat, bleibt dabei offen. An dem 1986 eingeweihten Denkmal, das der aus einer jüdischen Familie in der Ukraine stammende sowjetische Bildhauer Lew Kerbel im Auftrag von DDR-Staatschef Erich Honecker geschaffen hatte, scheiden sich die Geister. Das zeigte sich am Montag auf einer mit rund 100 Interessierten gut besuchten Podiumsdiskussion im Kinosaal des Zeiss-Großplanetariums unweit des Ernst-Thälmann-Parks. Anlass der schon vor dem CDU-Vorstoß geplanten Veranstaltung war der Abschluss der Tätigkeit einer Expertenkommission, die Texttafeln zu einer historisch-politischen Einordnung Thälmanns und des seit 2014 unter Denkmalschutz stehenden Denkmals erarbeitet hat. Diese sollen demnächst aufgestellt werden.
via jw: ANTIKOMMUNISMUS – Teddy im Herzen

Von <a class=”external text” href=”https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Ronny_van_Berlin”>Ronny van Berlin</a> – <a class=”external text” href=”https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Ronny_van_Berlin”>Ronny van Berlin</a>, CC BY-SA 4.0, Link