Das Beratungsnetz für Rassismusopfer hat im letzten Jahr wieder mehr Fälle von rassistischer Diskriminierung registriert. Die meisten Vorfälle ereigneten sich am Arbeitsplatz und im Bildungsbereich. Am häufigsten waren Schwarze Personen davon betroffen. Im Jahr 2021 ist die Zahl der Rassismusopfer in der Schweiz erneut gestiegen. Dem Beratungsnetz für Rassismusopfer wurden 630 Fälle rassistischer Diskriminierung gemeldet. Zum Vergleich: 2020 waren es 572 Fälle und im Jahr 2019 deutlich weniger – nämlich 352. Diese Zahlen gehen aus dem neuesten Bericht des Beratungsnetzes für Rassismusopfer humanrights.ch hervor. Arbeitsplatz und Bildungsbereich am meisten betroffen Wie der Bericht zeigt, waren der Arbeitsplatz mit 106 und der Bildungsbereich mit 94 Fällen die am stärksten betroffenen Lebensbereiche. Im Vergleich zu 2020 nahmen die Diskriminierungen im Bildungsbereich deutlich zu, dabei betrafen die meisten Meldungen Rassismus gegen Schwarze Personen. Im Bericht führt das Beratungsnetz für Rassismusopfer diverse Fallbeispiele auf.
via argoviatoday: Rassismus – In der Schweiz wird am häufigsten wegen der Hautfarbe diskriminiert