Ein Mann aus dem Landkreis Landshut soll mit einer Gruppe Gleichgesinnter geplant haben, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu entführen. In seinem Haus wurde laut der Generalstaatsanwaltschaft ein “regelrechtes Waffenlager” gefunden. (…) In seinem Haus hätten überall Schusswaffen und Teile von Schusswaffen herumgelegen, berichtete der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. Darunter seien eine Kiste mit Munition, zahlreiche Pistolen und Messer, aber auch Langwaffen, Pfeile, eine Armbrust und eine Schnellfeuerarmbrust sowie eine Wurfaxt gewesen. In dem Haus fanden die Ermittler auch die Uniform mit den SS-Runen sowie eine Reichsflagge, Fotos mit Reichsflaggen und fünf neue, leere Benzinkanister. Auch Bücher, in denen es um Verschwörungen gegen Deutschland gehe, seien entdeckt worden. (…) Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hatte von Rechtsterrorismus gesprochen. Nach Einschätzung der Ermittler handelt es sich bei den Beschuldigten um sogenannte Reichsbürger, Gegner der Corona-Politik und Verschwörungstheoretiker. Die Extremisten tauschten sich in einer Chatgruppe aus. Sie nannten sich nach Angaben der Ermittler “Vereinte Patrioten”, zuweilen aber auch “Deutschland Tag X”, oder gaben sich weitere Namen. Zu der Gruppierung sollen etwa 70 Mitglieder zählen.

via br: Geplante Lauterbach-Entführung: Waffenlager in Bayern gefunden

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