Eine Firma der Frau von Bayerns Ministerpräsident Söder bot seiner Regierung offenbar an, für rund 30 Millionen Euro Corona-Schutzmasken zu beschaffen. Nun dürfte der Fall Thema im Untersuchungsausschuss werden. Karin Baumüller-Söder droht eine Vorladung als Zeugin beim Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags. Es geht um die Hintergründe eines zuerst von den »Nürnberger Nachrichten« bekannt gemachten Angebots der Firma der Ehefrau von Ministerpräsident Markus Söder und ihrem Bruder Andreas Baumüller an die Staatsregierung. Sie wollten im April 2020 rund 16 Millionen Corona-Schutzmasken unterschiedlicher Standards zum Preis von mehr als 28 Millionen Euro beschaffen. (…) Das Geschäft kam nicht zustande, weil sich das zuständige Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelkontrolle aus »fachlicher Sicht« dagegen ausgesprochen hatte. Es fehlten Zertifikate zur Eignung der Masken. Bayerns SPD-Chef Florian von Brunn will aber im Maskenausschuss unter anderem klären lassen, ob Söders Ehefrau bei den Verhandlungen versucht habe, Einfluss auf das Geschäft zu nehmen.
via spiegel: Masken-Untersuchungsausschuss – Söders Ehefrau droht Vorladung als Zeugin
