Im nordostukrainischen Gebiet Sumy sind nach dem Abzug russischer Truppen nach offiziellen Angaben mehr als 100 Leichen gefunden worden. “Leider erhöht sich diese Zahl jeden Tag, denn es werden Körper gefunden – mit gefesselten Händen, mit Folterspuren, mit Kopfschüssen, das sind schreckliche Dinge”, sagt der Gouverneur des Gebiets, Dmytro Schywyzkyj, vor Journalisten. Viele Menschen seien noch vermisst oder in russischer Gefangenschaft. Zudem würden in Krankenhäusern – auch in Nachbargebieten – noch viele Verletzte behandelt. Die russischen Soldaten hätten bei ihrem Einmarsch wild um sich geschossen, sagt Schywyzkyj. “Das war Terror und Schrecken, den die Russen bei uns in der Region verursachten.” Die Menschen hätten sich in Sümpfen, Bauernhöfen und selbst Futtersilos versteckt.

via ntv: Mit gefesselten Händen, Folterspuren, Kopfschüssen: Mehr als 100 Tote im Gebiet Sumy gefunden

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