In der eingeschlossenen Hafenstadt Mariupol ist nach Behördenangaben ein Kind qualvoll verdurstet. Die ukrainische Seite macht russische Truppen für den Tod des sechsjährigen Mädchens verantwortlich. Seit Kriegsbeginn sind den Angaben zufolge bereits 41 Kinder getötet und 76 weitere verletzt worden. Die Ukraine macht Russland für den qualvollen Tod eines kleines Mädchens in der eingeschlossenen Hafenstadt Mariupol verantwortlich. Die sechsjährige Tanja sei unter den Trümmern eines zerstörten Hauses verdurstet, schrieb Bürgermeister Wadym Bojtschenko am Dienstag im Nachrichtenkanal Telegram. Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich entsetzt. „In Mariupol ist zum ersten Mal seit Jahrzehnten, zum ersten Mal seit der Nazi-Invasion ein Kind verdurstet“, sagte Selenskyj. „Ein Kind starb an Dehydrierung. Im Jahr 2022!“ (…) Hunderttausende Menschen harren dort nach örtlichen Angaben ohne Wasser, Elektrizität und Kommunikationsmittel aus. Es handle sich um eine humanitäre Katastrophe, schrieb Bürgermeister Bojtschenko weiter. Er warf der russischen Armee vor, Lieferungen von Lebensmitteln und Hilfsgütern zu verhindern.

via rnd: Russlands Krieg: Mädchen in Mariupol unter Trümmern verdurstet

siehe auch: Ukraine says child died alone from dehydration in besieged Mariupol. Ukrainian authorities said on Tuesday a six-year-old girl had died alone from dehydration in the ruins of her home in the southeastern city of Mariupol, after shelling by Russian forces destroyed the building and killed her mother. The child’s death could not immediately be confirmed independently by Reuters. (…) Ukrainian President Volodymyr Zelenskiy said it was unacceptable that a child could die in such a way in the 21st century. “In 2022, from dehydration,” he said in a video address, likening the humanitarian crisis in some Ukrainian cities to that created by the Nazi invasion during World War Two.

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