Sowohl Befürworter als auch Gegner der Corona-Politik zogen am Samstag durch die Innenstadt. Geschäftsleute ärgern sich zunehmend über die Querdenker. Während am Samstag zahlreiche Vertreter von Parteien, Kirchen und Gewerkschaften dem Aufruf des “Aktionsbündnisses gelebte Demokratie” gefolgt sind und sich am Protest gegen die Corona-Leugner beteiligten, regt sich auch unter Geschäftsleuten Widerstand. Immer mehr beklagen Umsatzeinbußen während der Kundgebungen in der Innenstadt. Wohlgemerkt: Dabei haben sie die Querdenker-Szene im Blick, nicht das Aktionsbündnis. (…) Umsatz bricht um bis zu 25 Prozent ein: Auch am Großen Plan, wo die Gegner der Corona-Politik sich in den vergangenen Wochen samstags immer wieder versammelten, sind Geschäftsleute sauer. “Die Frequenz geht runter, es kommen wenig Kunden”, sagt Friederike Schulz, Chefin des Geschäfts “vom Fass”. Auch sie sagt, dass samstags der Umsatz um 20 bis 25 Prozent einbreche, weil ihre Kunden einen Bogen um die Querdenker machten

via cz: Kundgebungen am Samstag – Händler beklagen Einbußen bei Querdenker-Demos