Das Bergisch Gladbacher Amtsgericht hat einen Maskenverweigerer wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung zu einer hohen Geldstrafe verdonnert. Der 55-jährige Angeklagte, der dem Vernehmen nach zur „Reichsbürger“-Szene zählt, muss vier Monatsgehälter an die Staatskasse abführen. Laut Anklage hatte der Mann zwei Tage vor Weihnachten 2020 in Overath einen Polizisten angegriffen und verletzt, als ihn dieser wegen seiner Maskenverweigerung aus einer Bäckerei führte. Da der Engelskirchener zu seinem Prozess am Donnerstag unentschuldigt nicht erschien, obwohl er ordnungsgemäß geladen worden war, erließ Richterin Birgit Brandes auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl in Höhe von 4800 Euro, was 120 Tagessätzen zu 40 Euro entspricht. Polizist mit Regenschirmknauf ins Gesicht geschlagen. Wenige Tage vor dem gewalttätigen Zwischenfall hatte der bereits in Gummersbach wegen Volksverhetzung verurteilte Mann schon einmal die Bäckerei ohne Maske betreten, um dort Brötchen zu kaufen. Als er am 22. Dezember wieder dort erschien, rief der Bäckermeister die Polizei. Ein mit zwei erfahrenen Beamten besetzter Streifenwagen erschien vor Ort. Zunächst ließ sich der Engelskirchener von den Polizisten aus der Bäckerei führen, doch dann eskalierte die Situation nach Informationen dieser Zeitung soweit, dass er plötzlich mit seinem Regenschirmknauf einem der Polizisten mit Wucht ins Gesicht schlug. Der Beamte erlitt Verletzungen an Jochbein, Nase und Zähnen und wurde kurzzeitig dienstunfähig

via rundschau online: „Reichsbürger“ angeklagt Maskenverweigerer randaliert in Overath – Strafbefehl