Der wegen des Rassismus-Skandals am FC Bayern Campus angeklagte Jugendtrainer hat den Strafbefehl wegen Volksverhetzung akzeptiert. Er umgeht damit einen öffentlichen Prozess. Der ehemalige Jugendtrainer des FC Bayern, der im Zentrum des Rassismus-Skandals am Campus stand, hat den Einspruch gegen seinen Strafbefehl wegen Volksverhetzung zurückgezogen. Das bestätigte eine Sprecherin des Amtsgerichtes dem Magazin Sport inside, das im August 2020 zuerst über die Vorfälle am so genannten Campus des FC Bayern berichtet hatte. Trainer nimmt Vorstrafe in Kauf. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Trainer einen schriftlichen Urteilsvorschlag in Form einer Geldstrafe unterbreitet. Angeblich ging es um 150 Tagessätze und eine Summe von insgesamt 4.500 Euro. Der Einspruch war erfolgt, weil bei einem Strafbefehl mit mehr als 90 Tagessätzen bereits eine Vorstrafe vorliegt. Diese nimmt der Trainer nun in Kauf. Darum kommt es nun nicht zu der für den kommenden Dienstag, 14. September, geplanten Verhandlung vor dem Amtsgericht München, wo der Trainer sich den Vorwürfen persönlich hätte stellen müssen. Zuletzt war bekannt geworden, dass er versucht hatte, ehemalige Spieler zu überzeugen, für ihn auszusagen.
via sportschau: Rassismus-Skandal am FC Bayern Campus – Ex-Jugendtrainer des FC Bayern akzeptiert Strafbefehl