Wo Menschen Hilfe bedürfen, dort sind meist „Querdenker“ nicht weit, um sie zu verhindern. Zunächst machten sie Anfang des Jahres Stimmung gegen die Corona-Impfung, die schon jetzt vielen Menschen das Leben gerettet hat, dann behinderten sie Rettungseinsätze bei der Flutkatastrophe, sammelten selbst Spenden, von denen niemand weiß, ob sie jemals ankommen werden oder schlicht nur weiter das Leben ihrer Köpfe finanzieren, wie es vorangegangene Spenden getan haben – und nun sollen sie auch noch verantwortlich für Angriffe auf Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) sein! (…) „Das geht dann so weit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden. Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen“, so Lackner. Manchmal würden dahinter frustrierte Flutopfer stecken, vor allem seien es aber Menschen aus der „Querdenker“- und Prepper-Szene, die sich als Betroffene ausgäben und Stimmung machten. An einigen Einsatzorten seinen die THW-Helfer auch gefilmt worden. Zum Schutz der Mitarbeiter hat das THW veranlasst, dass die Mitarbeiter ihr Namensschild nicht weiter tragen müssen.
via berliner kurier: Katastrophenschutz-Vizechefin klagt an : THW-Fluthelfer werden im Krisengebiet beschimpft und angegriffen: Oft stecken „Querdenker“ dahinter
siehe auch: Einsatz in den Flutgebieten – THW-Helfer beschimpft und angegriffen. Etwa 4000 ehrenamtliche Helfer des THW arbeiten seit Tagen unermüdlich in den Flutregionen. Die Dankbarkeit der Bevökerung dort ist groß – doch vereinzelt berichten Helfer von Beschimpfungen. “Querdenker” und Prepper machen offenbar Stimmung.Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks (THW) sind bei ihren Einsätzen in den deutschen Flutgebieten teils Beschimpfungen und Angriffen ausgesetzt. “Das geht dann soweit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden. Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen”, sagt die Vize-Präsidentin des THW, Sabine Lackner, in der Sendung “Frühstart” von RTL/ntv. Hinter den Angriffen stünden vor allem sogenannte Querdenker oder Menschen aus der Prepper-Szene, die sich als Betroffene der Flutkatastrophe ausgäben und bewusst Stimmung machten, sowie einige frustrierte Flutopfer. (…) “Querdenker”, Reichsbürger und Rechtsextremisten versuchen immer wieder in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Regionen, das Leid der Menschen für ihre Sache zu nutzen. In einigen Fällen haben die Behörden bereits reagiert. Das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hatte am Donnerstag ein offenbar von Anhängern der “Querdenken”-Bewegung betriebenes Familienzentrum in Bad Neuenahr-Ahrweiler geschlossen.”Zur Vermeidung einer im Raum stehenden Kindeswohlgefährdung” sei das “Angebot durch den Verein Initiative ‘Eltern stehen auf e. V.’ ab sofort zu unterbinden”, bestätigte Landesamt-Präsident Detlef Placzek. Der Verein spricht sich gegen die Corona-Maßnahmen aus und warnt vor Impfungen.